Die europäische Idee in der lokalen Kinder und Jugendarbeit stärken

Die europäische Idee in der lokalen Kinder und Jugendarbeit stärken

Mit dem Papier „Politisch und Engagiert: Für eine Stärkung der europäischen Idee in der Kinder- und Jugendhilfe“ möchte die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ zum einen auf die vielfältigen Möglichkeiten, europäische Themen und Formate im lokalen Kontext zu behandeln, als auch Akteur*innen im Bereich zu ermutigen diese stärker zu verankern und in der Arbeit mit Kindern- und Jugendlichen zu nutzen.

Von einer europäischen Ausrichtung profitieren nicht nur die jungen Menschen selbst, vielmehr bietet sich allen Beteiligten ein Mehrwert. So kann dies die Kommune selbst bereichern z.B. durch eine Steigerung der Lebensqualität, ebenso wie lokale Träger, welchen sich hierdurch u.a. die Möglichkeit der Qualitätsweiterentwicklung bietet. Zugleich betont das Papier die Verantwortung entsprechend zu handeln und Teilhabe an europäischen Erfahrungen zu ermöglichen. Ein europäisches Bewusstsein braucht konkrete Erfahrungen, welche junge Menschen in Beziehung zu ihrem Alltag und Erleben setzen können.

Die Empfehlungen der AGJ bieten zum einen Argumentationslinien für europäische und internationale Projekte und zeigen zum anderen Handlungsoptionen für eine stärkere europäische Ausrichtung auf.

Kommunen, lokale Organisationen sowie Akteur*innen sollen sich ermutigt fühlen sich dem Thema Europa anzunehmen und die Etablierung europäischer Erfahrungsmöglichkeiten zugleich als Chance zur eigenen Entwicklung zu verstehen. Zur Stärkung der europäischen Idee in der lokalen Kinder- und Jugendarbeit sind dabei mehrere Aspekte zielführend:

  • Eine Bestandaufnahme als Voraussetzung zur Netzwerkbildung
  • Die strukturelle Verankerung der europäischen Ausrichtung in der kommunalen Kinder- und Jugendhilfe
  • Die Positionierung der kommunalen Gremien und Entscheidungsträgerinnen und -trägern
  • Kommunikation und Information verbessern
  • Die Schaffung niedrigschwelliger Zugangswege für europäische Angebote
  • Die Weiterbildung und Qualifizierung von Fachkräften in der Kinder- und Jugendarbeit
  • Die Nutzung und Erneuerung von bereits vorhandenen Strukturen
  • Den Einbezug von kommunalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern
  • Die Beachtung und Nutzung von verschiedenen Fördermitteln
  • Die Zusammenarbeit mit der Landes-, Bundes- und Europäischen Ebene

Das ausführliche Papier steht hier zur Verfügung.

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