Anerkennung und Mobilität im Studium

27./28. November 2018 nexus-Tagung: Verbesserung von Anerkennung und Mobilität: Maßnahmen auf dem Prüfstand

Zu der Thematik „Verbesserung von Anerkennung und Mobilität: Maßnahmen auf dem Prüfstand“ lud das Projekt nexus der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in die kanadische Botschaft in Berlin ein. Vertreten waren Hochschul- und Fakultätsmitglieder als auch interessierte Institutionen, um innerhalb von Workshops  in Austausch zu treten, voneinander zu lernen und best-practice Erfahrungen zu teilen.

Ausgangspunkt für die Anerkennung hochschulischer Leistungen im Ausland ist die Lissabon-Konvention von 1997. Die Bologna-Erklärung von 1999  zur Schaffung eines gemeinsamen Hochschulraums initiierte weiterhin Prozesse zur Harmonisierung von Abschlüssen und der Erleichterung studentischer Mobilität.

Für die Hochschulen eröffnete dies Chancen, als auch Herausforderungen, deren Betrachtung, vor allem in der alltäglichen Praxis, Ziel dieser Tagung war. Besonders in der Praxis zeigt sich, dass trotz vorhandener Rechtsvorschriften und Gesetze, nicht von einer einheitlichen Anerkennungskultur erbrachter Leistungen ausgegangen werden kann. Vielmehr zeichnet sich durch die Durchführung vor Ort und Ermessensspielräume ein vielfältiges Bild, welches nicht  frei von Spannungsfeldern ist. Ebenso vielfältig gestalten sich die Mobilitätsangebote für Studierende von fakultativ bis obligatorisch. Der primäre Fokus liegt dabei auf der physischen Mobilität, dennoch sollten digitale Formate nicht außer Acht gelassen werden. Letztere können besonders als Chance auf Mobilitätserfahrung für Teilzeit- oder duale Studiengänge gesehen werden. Stichwort hierfür ist die Internationalisierung „zu Hause“ als fester Bestandteil für einen internationalen Kompetenzgewinn. Neben digitalen Kursangeboten mit ausländischen Partner*innen kann dies z.B. durch internationale Gastdozent*innen, Sprachangebote oder auch Austausch mit international Studierenden an der Heimathochschule umgesetzt werden. Mobilität in diesem Sinne umreißt demnach ein Feld, von welchem Studierende in vielfältiger Weise profitieren können.

Globalisierung und internationale Verflechtungen berühren auch die Soziale Arbeit / Sozialpädagogik, weshalb internationale Themen, Perspektiven und Ansätze, als auch Möglichkeiten zum Austausch einen festen Bestandteil in der Ausbildung angehender Fachkräfte darstellen sollten. Hierfür können u.a. eine gute Anerkennungskultur und im Curriculum verankerte Mobilitätsangebote als Basis wirken. Angebote in entsprechenden Studiengängen können für Fachkräfte Berührungspunkte mit relevanten internationalen Themen schaffen und sie dazu befähigen als Multiplikator*innen für eigene Erfahrungen und Kompetenzen im internationalen Kontext zu agieren.

Zurück

Rückblick: Jugendarbeit. Gemeinsam. Entwickeln – Fachexkursion nach Dresden

Dokumentation

In Kooperation mit aha – Jugendinfo Vorarlberg und koje – Offene Jugendarbeit Vorarlberg (Österreich) plante Uferlos – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit in Sachsen die gemeinsame Fachexkursion ... Weiterlesen …

Artikel in der Fachzeitschrift OJA „Internationale Jugendarbeit“

Aktuelles

Die aktuelle Ausgabe 1/2026 der Fachzeitschrift Offene Jugendarbeit widmet sich dem Thema Internationale Jugendarbeit. In dem Beitrag „Internationale Jugendarbeit stärken – Zukunft gestalten. Finanzierungsrealitäten ... Weiterlesen …

Konzeptpapier: Stärkung der internationalen Jugendarbeit in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Politisches

Viele junge Menschen haben bislang nur eingeschränkten Zugang zu internationalen Bildungs- und Begegnungsangeboten. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) kann dabei eine entscheidende Rolle übernehmen. ... Weiterlesen …

Interview mit Growing Youth Work zu Internationaler Jugendarbeit in Sachsen

Aktuelles

Im Interview mit Growing Youth Work erläutert unsere Kollegin Jessica Reinsch die Arbeit der Fachstelle Uferlos, gibt Einblicke in die Umsetzung von Internationaler Jugendarbeit in Sachsen ... Weiterlesen …

Ein silberner Kompass liegt auf einer hellen Holzoberfläche mit sichtbaren Jahresringen.

Vernetzungstreffen: Navi an - Internationale Jugendarbeit in Sachsen | 11.02., 03.06., 07.10.2026

Veranstaltungen

Unter dem Motto „Navi an – Gemeinsam Kurs auf Internationale Jugendarbeit halten“ lädt Uferlos – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit im Freistaat Sachsen, regelmäßig ... Weiterlesen …

Holztür mit einem silbernen Riegelschloss und einem goldfarbenen Vorhängeschloss.

Seminar: Escape Games als Türöffner in der Jugendarbeit | 23.03.2026 in Dresden

Veranstaltungen

Escape Games sind mehr als nur ein Trend. Sie bieten interaktive Lern- und Erfahrungsräume, in denen Teamarbeit, Problemlösung und Kreativität gefragt sind. In der Offenen sowie Internationalen Kinder- ... Weiterlesen …

Gelbes Spielzeugauto steht auf einer Landkarte Europas, daneben eine kleine Weltkugel.

Online-Modulreihe: Internationale Jugendarbeit finanzieren und realisieren

Veranstaltungen

In den letzten Jahren wurden in Sachsen zur Stärkung der Internationalen Jugendarbeit (IJA) erhöhte jugendpolitische Anstrengungen unternommen, um „neuen Schwung“ in die IJA zu bringen. Oberstes ... Weiterlesen …